Vortrag über den Hungerwinter vor 200 Jahren
Donnerstag, 09.02.2017 um 19.30 Uhr im Bürgerhaus
Verursacht durch einen Vulkanausbruch in Indonesien im April 1815 kam es zu einer weltweiten Klimakatastrophe, die in den Folgejahren Wetterkapriolen, Missernten und Hungersnöte hervorrief. Auch der Niederrhein war stark betroffen und es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen, wenn auch die Schwerpunkte der Katastrophe in Europa eher in der Schweiz, in Frankreich und im deutschen Südwesten lagen. Im damaligen Regierungsbezirk und Kreis Kleve, zu dem ja auch Uedem gehörte, wurden als Folge Hilfs- und Notvereine gegründet, die in Zusammenarbeit mit den offiziellen Stellen die Verteilung von Lebensmitteln regelten. Die Vorgänge sind durch Aktenüberlieferungen im Landesarchiv Duisburg und in einigen Kommunalarchiven recht gut belegt.
Im letzten Jahr feierte Uedem das
Jubiläum von 1150 Jahre Ersterwähnung. Die Volkshochschule Goch-Uedem und der Heimat- und Verkehrsverein setzen in diesem Jahr die Vortragsreihe zur Geschichte Uedems fort. Am Donnerstag, den 09.02.2017 hält der wissenschaftliche Referent des Preußenmuseums Herr Thomas Ohl den Vortrag über die Hungerkatastrophe am Niederrhein um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Uedem.


Am Samstag wird die Ausstellung um 14.30 Uhr eröffnet. Der stellvertretende Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsverein, Michael Lehmann, empfängt die Gäste. Bürgermeister Rainer Weber spricht ein Grußwort. Zur Einführung der Ausstellung wird Frau Birgit Helene Baganz eine Rede zum Künstler halten. Hans Baumann ist 82 Jahre alt und hat nach dem Krieg in Uedem beim Anstreicherbetrieb Ferrari eine Ausbildung absolviert. Er malt seit ungefähr 20 Jahren. Mit dem Einstieg in das Rentenalter hat der ehemalige Anstreicher sein Talent mit der Malerei entdeckt und immer wieder verbessert. Der Bürgermeister eröffnet die Ausstellung, die den Titel „Land am Niederrhein“ trägt.
wie in jedem Jahr, Waffeln frisch gebacken. Der Heimat- und Verkehrsverein Uedem freut sich auf zahlreiche Besucher im gemütlichen Ambiente der Hohen Mühle. Die Ausstellung dauert vom 26. November 2016 bis zum 11. Dezember 2016 und ist jeweils samstags und sonntags von 14.30 – 18.00 Uhr geöffnet.