Adventsmarkt an der Hohen Mühle findet nicht statt

Am Sonntagnachmittag fand an der Hohen Mühle ein Treffen zwischen den Heimat- und Verkehrsverein Uedem und den angedachten Ausstellern des Adventsmarkt an der Hohen Mühle statt. Vor einigen Wochen hatte man sich auf einen Adventsmarkt am 11. und 12. Dezember an der Hohen Mühle verständigt. Auf Grund der aktuellen Situation war man sich am Sonntag einstimmig einig, dass der Adventsmarkt an der Hohen Mühle in diesem Jahr ausfällt. Die Coronalage ist zu gefährlich und es gilt Kontakte zu vermeiden.

Die Feuerwehr plant einen Weihnachtsbaumverkauf und dies soll in einer weiteren Pressemitteilung genannt werden. 

Die Ausrichter hatten angedacht, für den Ausfall des Adventsmarktes einen Ostermarkt durch zu führen. 

Des Weiteren wurde vom Heimatverein entschieden, dass die Mühle für den Besucherverkehr (ausgenommen Hochzeiten) bis Jahresende geschlossen wird. Die Ausstellung wird nach Rücksprache mit der Künstlerin Frau Renate Wischnewski auch bei der Wiedereröffnung im nächsten Jahr fortgesetzt.

Erhältlich ist der Kalender des HVV für 5€ nur noch zu den Öffnungszeiten im Blumengeschäft des 2. Vorsitzenden Georg van Beek, auf der Mühlenstraße 14. Mitglieder des HVV erhalten bis zum 13.12.2021 unentgeltlich ein Exemplar. Wer sich jetzt entscheidet Mitglied im HVV-Uedem zu werden, bekommt ein Exemplar gratis, natürlich nur solange der Vorrat reicht.

Uedemer Heimatkalender 2022

Veranstaltungskalender wieder mit Veranstaltungen:

Ab sofort ist der neue Kalender des HVV Uedem für das Jahr 2022 erhältlich. Den inzwischen traditionellen Heimat- und Veranstaltungskalender gibt es in diesem Jahr nochmals in einer „light“ – Version. Es wurden zwar wieder einige Veranstaltungen gemeldet, trotzdem haben wir uns nochmals dazu entschlossen, eine einfache Version drucken zu lassen. Alle Mitglieder bekommen daher auch in diesem wieder ein Exemplar geschenkt und bis nach Hause gebracht.

Frei verkäuflich sind nur 100 Exemplare! Erhältlich ist der Kalender für 5€ Sonntags in der Hohen Mühle und zu den Öffnungszeiten im Blumengeschäft des 2. Vorsitzenden Georg van Beek, auf der Mühlenstraße 14. Wer sich jetzt entscheidet Mitglied im HVV-Uedem zu werden, bekommt ein Exemplar gratis, natürlich nur solange der Vorrat reicht.

Wer sich an der Verteilung der Kalender beteiligen möchte, kann sich gerne bei Georg van Beek melden.

Kunst in der Hohen Mühle

Wenn Träume wieder Wirklichkeit werden – Kunst in Zeiten von Corona

Erstmalig nach langer Corona-Auszeit setzt der Heimat- und Verkehrsverein Uedem die Kunstausstellungen in der Hohen Mühle fort. Den Auftakt macht die Uedemer Künstlerin Renate Wischinski ab Sonntag, dem 24. Oktober. Ihre Bilder, die sie in Acrylmischtechnik arbeitet, sind unter dem Titel „Wenn Träume wieder Wirklichkeit werden“ zu betrachten. In ihren Werken haben visualisierte Gefühle den Vorrang, sie erzählen, verwirren und beschreiben gleichzeitig ihre Arbeiten. Es sind kleine erzählerische Momente, die für den Betrachter sichtbar werden, denn sie nehmen ihn mit in eine sehnsuchtsvolle Unbeschwertheit und Sorglosigkeit, gerade jetzt, in dieser so unsicher gewordenen Zeit, die geprägt ist von Hoffnung auf Normalität.

Die Ausstellung ist ab dem 24. Oktober bis Weihnachten jeweils sonntags von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Natürlich verwöhnt der Heimat- und Verkehrsverein Uedem seine Besucher an den Öffnungstagen, wie üblich, mit Kaffee und Kuchen.

Zusätzlich besteht für alle Kunstinteressierten am 24. Oktober die Möglichkeit, die Atelier/Zu Haus Ausstellung in privater und persönlicher Umgebung der Uedemer Künstlerin unter dem Titel „HOLD THE LINE“ am Tönishang 10 in Uedem von 11:00 -18:00 Uhr zu besuchen. 

Es gelten die 3G Regeln mit Nachweis.

Afterworkparty in Uedem

Am Montag, den 18.10. findet um 17 Uhr eine Afterworkparty statt, die von der Kulturkiste Uedem veranstaltet wird. Es wird gehofft, dass durch den frühen Beginn auch die ein oder andere Firma mit ihren Mitarbeitern die Veranstaltung aufsucht. Die Kulturkiste hat mit ihrem Partner Heimat- und Verkehrsverein Uedem die Band Flash eingekauft, die ab 17 Uhr Musik zum Tanzen aufspielt. Die Veranstaltung wird hoffentlich von der Heimatförderung „Neustart miteinander“ unterstützt. Für das vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung aufgestellte Förderprogramm konnte erst kürzlich der Antrag gestellt werden. Der Eintritt zu dieser sehr interessanten Veranstaltung ist frei. 

Für alle Veranstaltungen im Bürgerhaus gilt, das nur Personen ab 18 Jahren mit dem zur Zeit gültigen 3 G-Zertifikat und Personalausweis der Eintritt gewährt wird. 

Die Hohe Mühle ist am Kirmessonntag geschlossen.

Foto: Flash

Uedemer Kirmes 2021

Nach einem Jahr Pause findet in diesem Jahr wieder die Uedemer Fliegenkirmes statt:

Jahreshauptversammlung 2021

Heimatverein feiert in zwei Jahren das 50jährige Jubiläum

Bei der Mitgliederversammlung nahmen trotz Corona über 40 Mitglieder/innen teil. Zuerst wurde ein Rückblick über die letzten Monate gegeben, wobei das Buch „Uedem – eine kleine Stadt im Herzogtum Kleve“, der Pfad zu den Uedemer Schuhwerkstätten und die neuen Notruftafeln für Sitzbänke zu den besonderen Höhepunkten zählten. Das historische Stadtmodell von Uedem um 1700 war jedoch die bedeutendste Errungenschaft. Der Kassierer Rüdiger Janssen konnte demnach über die Einnahmen und Ausgaben berichten.

Nach den Regularien wurde durch den stellv. Bürgermeister Walter Kanders als Versammlungsleiter der neue Vorstand gewählt. Ohne Gegenstimme wurden Michael Lehmann als Vorsitzender, Georg van Beek als sein Stellvertreter, Ines Freesen als Schriftführerin, Rüdiger Janssen als Kassierer und Johannes van de Loo als Pressewart gewählt. Als Beisitzer wurden Manfred Parma, Willi Holland, Guido Cladder, Annette Lettow, Markus Drofenik und Hubert Helmig ernannt. 

Im Programm für die kommenden Monaten stehen u.a. weitere Bänke, ein Veranstaltungskalender, eine Ausstellung mit Renate Wischinski und Georg Münker und im nächsten Jahr am ersten Juniwochenende Openairkino an der Mühle. Des Weiteren soll im nächsten Jahr das Vereinsjubiläum 1973 – 2023 vorbereitet werden. 

Bei dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes wurde angeregt, dass auch für die ehemalige Schuhfabrik Straaten ebenfalls eine Stele aufgestellt wird. Die Stelen am Pfad der ehemaligen Schuhwerkstätten wurden nur aufgestellt, wo noch Fabrik- oder Verwaltungsgebäude stehen. Nach kurzer Diskussion wurde der Antrag angenommen. Die Versammlung endete mit einem Vortrag von Herrn Lehmann über die 40 Gaststätten in Uedem und Umgebung. Hier sucht der Heimatverein Bilder und andere Dokumente von alten Gaststätten. Wer hierbei helfen kann, soll sich bei Georg van Beek oder unter info@hvv-uedem.de melden. 

Jahreshauptversammlung

Am kommenden Mittwoch, den 08.09.2021 findet um 19.00 Uhr im Bürgerhaus die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Uedem statt. Bei der Jahreshauptversammlung erläutert der Vorstand den Rückblick auf 2020/21. Das Jahr war unter anderem mit dem historischen Stadtmodell und der Glockensammlung sehr abwechslungsreich. Bei der Sitzung des Heimat- und Verkehrsvereins muss der Vorstand neu gewählt werden und über das Programm 2021/22 entschieden werden. Der Vorstand würde sich über einen regen Besuch freuen und begrüßt auch gerne Uedemer, die beim Heimat- und Verkehrsverein Mitglied beitreten wollen.

Bilder von Gaststätten gesucht

Als ein neues Projekt berichtet der Heimat- und Verkehrsverein über die Gaststätten und ihre Geschichte. Während früher über 20 Gaststätten in Uedem und weitere 15 in Uedemerbruch, Keppeln und Uedemerfeld vorhanden waren, ist die Zahl heute deutlich gesunken. Der Heimat- und Verkehrsverein Uedem möchte in zwei bis drei Jahren hierüber ein Buch über die Uedemer Gaststätten veröffentlichen. Auf der Jahreshauptversammlung soll ein Aufruf nach Bildern gestartet werden. Insbesondere interessieren alte Ansichten von außen und innen, sowie auch von den Wirten und den Festen.

Römische Kastelle im Hochwald

Uedem ist Teil des Weltkulturerbes Niedergermanischen Limes

Die Unesco hat den Niedergermanischen Limes als Teil der Grenze des antiken Römischen Reiches als neues Welterbe ausgezeichnet. Das hat die UNESCO am Dienstag bei einer Sitzung in Fuzhou/China entschieden. Für diese Erweiterung der UNESCO-Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches“ stellen die Übungslager im idyllisch gelegenen Hochwald mit ihrer obertägig erfahrbaren Originalsubstanz Bodendenkmäler von herausragendem Wert dar, auch über das Rheinland hinaus.

Die römische Armee war berühmt für ihre Pionierleistungen. Selbst Gegner Roms bezeugen die unglaubliche Schnelligkeit und Präzision, mit der die Legionen aus dem Marsch heraus ein befestigtes Lager anlegen konnten. Entlang des antiken Rheinufers reihen sich die Standorte des niedergermanischen Limes auf einer Länge von ca. 385 km einer Perlenkette gleich auf. Neben den wichtigsten römischen Legionslagern Bonna/Bonn, Novaesium/Neuss und Vetera/Xanten finden sich hier noch zahlreiche bauliche Relikte wie Klein- und Hilfstruppenkastelle.


An keinem Ort im römischen Reich kann man die dahinterstehende Ausbildungspraxis so gut erfahren, wie im Uedemer Hochwald. Hier haben sich obertägig die Wälle von 13 Manöverlagern erhalten, die einen einzigartigen Einblick in die Manövertätigkeit der römischen Armee bieten. Diese Übungslager sind erst in jüngster Zeit durch den Einsatz von moderner Luftbildarchäologie und geophysikalischer Prospektionsmethoden entdeckt worden und liefern einen spannenden Einblick in die antike Militär- und Lagerarchitektur.

Dank einer vorbildhaften Mitwirkung des Staatsforstes NRW konnten für die Übungslager im Hochwald schon unmittelbar nach deren Entdeckung erste Erhaltungsstrategien im Rahmen der Forstwirtschaft umgesetzt werden. Dabei wurden Rückegassen mit Rücksicht auf den Verlauf der Lagerwälle verlegt, um Beschädigungen durch Erntemaschinen auch in Zukunft zu vermeiden. 

Öffnung der Hohen Mühle nach Corona

Amateurfotographen sehen die Olympischen Spiele 1936 in Berlin

Nach 16 Monaten öffnet am kommenden Sonntag, den 25.7.2021 um 14.30 Uhr wieder die Hohe Mühle in Uedem. Nun wird das von Mitgliedern betreute Cafe, wo Kaffee und Kuchen angeboten werden, vorerst nur sonntags geöffnet. Die Einnahmen vom ersten Sonntag spendet der Heimat- und Verkehrsverein Uedem den Flutopfern in der Eifel, dafür wird auch ein Spendenschwein aufgestellt. Nach der Coronakrise muss der Heimatverein eine neue Mannschaft für die Hohe Mühle aufstellen. Wer Interesse hat, alle zwei Monate einen Nachmittag in der Hohen Mühle auszuhelfen, kann sich bei Willi Holland Tel.: 6810 oder bei Georg van Beek Tel.: 437 oder unter info@hvv-uedem.de melden. 

Zur Wiedereröffnung der Hohen Mühle zeigt der Heimat- und Verkehrsverein Uedem eine Fotoausstellung des Bielefelder Bauernhaus mit dem Thema „Olympia in Berlin – Amateurfotografen sehen die Olympische Spiele 1936“. Im Jahre 1936 fanden erstmals olympische Spiele in Deutschland statt. Die Aufnahmen von Amateurfotografen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Die Identität der Urheber der über 100 veröffentlichten Amateurfotos ist in der Regel unbekannt. Emanuel Hübner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Sportwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit Jahren forscht er zur Geschichte der Olympischen Spiele 1936 und hat die Bilder gesammelt.

Die Amateuraufnahmen zeigen unzensiert, wie Olympiatouristen das Ereignis erlebten und für die persönliche Erinnerung im Foto festgehalten haben. Sie zeigen eine unbekannte, persönliche Sicht auf das umstrittene Großereignis des Jahres 1936. Zugleich bilden sie eine wichtige Quelle für die Alltagsgeschichte. Nur zufällig mit auf das Bild gekommene, mutmaßliche Nebensächlichkeiten und Details treten in den Vordergrund und dokumentieren die damalige Lebenswelt. Ergänzt werden die Fotos durch ausführliche Texte über Planung und Durchführung der Spiele sowie Berichte von Zeitzeugen.

Das Uedemer Hagelkreuz ist über 540 Jahre alt

Bitte um Wettersegen seit einem halben Jahrtausend

Uedem. Jahrhunderte lang glaubten die Menschen daran, dass das Aufstellen von Kreuzen eine schützende oder heilende Wirkung habe. Im Volksglauben entwickelte sich dabei durch die Jahrhunderte hinweg die Vorstellung, dass Kreuze auch vor schwierigen Wetterlagen bewahren könnten. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Ernten unter anderem regelmäßig durch Hagelschläge zerstört, sodass vielerorts sogenannte Hagelkreuze aufgestellt wurden. Solche Hagelkreuze wurden zumeist an Wegen und Kreuzungen am Feldesrand, errichten und – der besseren Sichtbarkeit wegen – auf kleinen Erhöhungen platziert. Durch sie baten die Menschen um den Segen Gottes und gutes Wetter.