Gräberfeld Kalbeck
Vortrag von Claus Weber vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), Bürgerhaus Uedem, 24.10.2017 um 19.30 Uhr
Das große bronze- und eisenzeitliche Gräberfeld liegt im Kalbecker Wald nahe dem Schloss Calbeck. Die Lage ist charakteristisch für Gräberfelder dieser Perioden: auf weniger fruchtbaren Böden wie Sanden oder Dünen lagen sie abseits der damaligen Siedlungen.
In Kalbeck wurden seit dem 19. Jahrhundert bis 1932 mehr als tausend Gräber geborgen und die Funde auf Museen in Utrecht, Leiden, Berlin, Köln, Krefeld, Goch und Kalbeck verteilt.
R. Stampfuß grub 1932 158 Grabhügel aus, das erhaltene Material befindet sich in
Duisburg und Krefeld.
Das Gräberfeld von Kalbeck gehört zu den großen Gräberfeldern am Niederrhein, vergleichbar mit solchen aus Rheinberg, Duisburg und Wesel-Diersfordt.
In dem Vortrag werden die kulturlandschaftliche Einbindung, die Geschichte der Grabungen verdeutlicht, die Auswertungen der Funde und die Stellung in der Geschichte der Metallzeiten am Niederrhein dargestellt.
Das älteste niederländische Wohnhaus aus Stein steht in Deventer. Erasmus von Rotterdam ging in der Hansestadt an der Ijssel zur Schule, und der Kunstfälscher Han van Meegeren, berühmt-berüchtigt für seine Vermeer-Kopien, wurde hier geboren und begraben. Auch sonst hat Deventer viele Sehenswürdigkeiten zu bieten: das Speelgoedmuseum (Spielzeugmuseum), das Charles Dickens Kabinet im ehemaligen Frauengefängnis, die Markthalle in der Oude Mosterdfabriek (ehemalige Senfmühle), das Koekviertel mit den berühmten Deventer Kuchen, die zum Museum umgebaute Stadtwaage, die Trappistenabtei aus dem 15. Jahrhundert in Diepenveen und noch viele mehr. Einige davon stehen auf dem Tagesprogramm für die diesjährige Busfahrt des Heimat- und Verkehrsverein Uedem, die am Samstag, 16. September 2017 stattfindet: Abfahrt 8:00 Uhr, Rückkehr ca. 18:30 Uhr.Die Teilnahme kostet 29 Euro pro Person, mitfahren können HVV-Mitglieder und Nichtmitglieder. Wer dabei sein möchte, kann sich ab sofort bei Blumen van Beek, Mühlenstr. 14 in Uedem anmelden. Das Anmeldeformular kann zum selbst Ausdrucken
Während der Ausstellung gibt es in der Hohen Mühle Kaltgetränke, Kaffee und Kuchen. Für die Kinder wird Eis angeboten. Die Hohe Mühle ist bis 17 Uhr geöffnet. Der Heimat- und Verkehrsverein freut sich auf ihren Besuch.
Am kommenden Wochenende endet die vielbeachtete Ausstellung zur 125 jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Uedem. In der Ausstellung sind unter anderem Bilder der Feuerwehr von früher bis heute zu sehen. Aber auch alte technische Ausrüstungsgegenstände wie Atemschutzgeräte etc. sind in der Hohen Mühle auf zwei Etagen zu sehen. Informationen zur Feuerwehr in Uedem von den Anfängen vor 300 Jahren bis zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1892 und anschließend die Geschichte der Feuerwehr von 1892 bis 2017 wurden von einem Team aufgearbeitet. Wichtig war, dass dabei kein Name vergessen wurde, der jemals in der Feuerwehr diente. Auch die Geschichte der Feuerwehren in Uedemerbruch und Keppeln werden in dem Buch in einem weiteren Bericht beschrieben. Das Buch mit 184 Seiten ist bei der Ausstellung, bei Geschenke Binn und bei der Feuerwehr zum Preise von 15 € zu erwerben. Am kommenden Wochenende ist die Ausstellung letztmalig samstags und sonntags von 14.30 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Wer noch unbehandeltes und gut brennbares Holz, wie Baum- und Strauchschnitt, für das Osterfeuer hat, kann dieses am Karsamstag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr zur Mühle bringen. Nicht angenommen werden Wurzeln, Kirschlorbeer, behandeltes Holz und Möbel. Die Annahme wird vom Heimatverein und dem Ordnungsamt überwacht. Die Abgabemenge ist auf maximal einen PKW-Anhänger begrenzt.