Müllsammelaktion in Uedem
Heimatverein und Pfadfinder säubern Uedem – Mitmachen erwünscht für ein sauberes Uedem
Am Samstag, 06. April 2019 veranstaltet der Heimat- und Verkehrsverein mit den Pfadfindern eine Müllsammelaktion in Uedem. Hierzu sind alle Uedemer Bürger aufgerufen sich zu beteiligen!
Gestartet wird um 10.00 Uhr am Pfadfinderhaus am Ostwall (Kloster), abgeschlossen wird die Aktion dort gegen 13.00 Uhr mit einem kleinen gemeinsamen Imbiss zur Stärkung und als Dank für alle Beteiligten.
Bereits im letzten Jahr haben die Pfadfinder schon mal eine solche Aktion für ein schöneres Uedem auf Anregung der Kreis Klever Abfallwirtschaft und den Heimatverein durchgeführt. Über 60 Kinder und Erwachsene waren im letzten Jahr unterwegs und es bleibt zu hoffen, dass es in diesem Jahr noch mehr werden. Denn von vornherein besteht die Idee, alle Uedemer Bürger aufzurufen sich zu beteiligen. „Wenn jeder nur vor seiner eigenen Haustür schaut und den umherliegenden Müll aufhebt, dann hätten wir schon sehr viel erreicht“, wünscht sich der Uedemer Heimatverein.
Wer sich als Bürger beteiligen möchte, kann sich um 10.00 Uhr am Pfadfinderhaus einfinden. Von dort werden die Stellen, an denen gezielt gesammelt werden soll, koordiniert. Je nach Anzahl der Teilnehmer können dort gerne noch weitere Vorschläge oder Wünsche zu Sammelorten geäußert werden.
Die Pfadfinder haben in Ihren Gruppenstunden die Aktion besprochen und vorbereitet. Als „Sammelorte“ haben sich die Kindern auf jeden Fall wieder alle Spielplätze vorgenommen.
Weitere Infos unter www.letscleanupeurope.de
In Keppeln werden die Damen vom Fußballverein Fortuna Keppeln am 27.04. diese Aktion durchführen.




Am 14. Dezember kam die erste amtliche Mitteilung des Herrn Landrat, dass für den Verwaltungsbezirk Uedem-Keppeln mit einer Belegung von ca. 10 Offizieren, 250 Mann und 250 Pferden gerechnet werden müsste. Drei Tage später „erschien eine Patrouille belgischer Soldaten als Quartiermacher. Eine der ersten Maßnahmen bestand darin, eine belgische Fahne für die Ortskommandantur zu beschaffen. Die Unterbringung der Soldaten durfte nur in Massenquartieren (Säle und Schulen) erfolgen, wobei noch gefordert wurde, dass die Quartiere möglichst dicht zusammen lagen. Die Massenquartiere mussten nach einer Vorschrift genau schematisch eingerichtet werden und nach Größe und Form einheitliche Betten und verschließbare Spinde enthalten. Da infolge des Krieges Bettzeug und Betttücher im freien Handel nicht zu haben waren, wurden diese Sachen bei den Bürgern in allen Gemeinden des Verwaltungsbezirkes in großer Zahl (ca. 4-500 Betttücher) zusammengeholt bzw. requiriert.