Uedemer Heimatkalender 2024 ab sofort erhältlich

Der Kalender des HVV Uedem, mit allen gemeldeten Uedemer Veranstaltungen für 2024, ist ab sofort erhältlich.

Zu bekommen ist der Kalender für 10€ in der Hohen Mühle (sonntags von 14.00 bis 16.30 Uhr) und im Klemmbaustein Laden „Mühlenstein Uedem“, Mühlenstraße 2 (Di. -Fr. von 14.30 bis 19.00 Uhr und Sa. von 9.00 bis 16.00 Uhr).

Alle vorbestellten Kalender können für 7€ abgeholt werden.

Als Motive wurden in Anlehnung an das Jubiläumsjahr, 50 Jahre HVV Uedem, eine Mischung von Bildern aus alten Zeiten und von Veranstaltungen im Jubiläumsjahr gewählt.

Heimatkalender

Kriegszeiten – Kriegsleiden

Das Land am unteren Niederrhein in den Kriegen des 16. und 17. Jahrhunderts ist Thema eines Vortrages der berühmten Historikerin Prof. Dr. Wensky aus Bonn, den Sie am Donnerstag den 9.11.2023 um 19 Uhr im Bürgerhaus Uedem abhält.

Vor 375 Jahren – am 24. Oktober 1648 – wurde in Münster und Osnabrück der Westfälische Frieden geschlossen. Er beendete neben dem Dreißigjährigen Krieg – dem ersten europäischen Krieg – auch den Achtzigjährigen Krieg, den Freiheitskampf der Niederlande gegen die spanisch-habsburgische Herrschaft.

Das Land am unteren Niederrhein war dabei zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichem Maße von Kriegsgeschehen betroffen. Der Vortrag geht neben der Skizzierung der politischen Konstellationen darauf ein, wie die Begleitumstände der Kriege – durchmarschierende Kriegsvölker, Besatzungen, Plünderungen, Einquartierungen, Kontributionen, Unsicherheiten der Wege – der Bevölkerung Not, Elend und Tod brachten. So kam bei der Belagerung Uedems durch den kroatischen Feldherrn Piccolomini auch die Pest am unteren Niederrhein.

Die Aktualität des Themas ist beklemmend. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Heimat- und Verkehrsverein Uedem und der Volkshochschule Goch-Uedem veranstaltet und ist eintrittsfrei.

Aktuelles

Preisverleihung zum HVV-Bilderrätsel

Am Sonntag. 5. November ist es so weit, die Preise zum Bilderrätsel werden in der Hohen Mühle verteilt.

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens hatte der Heimat- und Verkehrsverein Uedem ein Bilderrätsel erstellt, welches online aber auch in Papierform ausgefüllt werden konnte. Durch die Sparkassenstiftung konnten, vor allem für Kinder, schöne Preise angeschafft werden. Inzwischen konnten alle Rückmeldungen ausgewertet werden. Viele Teilnehmer haben alle Fragen richtig beantwortet, oder hatten nur einen oder sehr wenige Fehler. Nun wird noch ausgelost, wer welchen Preis erhalten wird. 

Auf jeden Fall kann aber schon verraten werden, dass alle Teilnehmer bis 17 Jahren einen Preis erhalten und am 5. November in der Mühle abholen können. Die Gewinner ab 18 Jahren werden persönlich informiert. 

Das Mühlencafé ist von 14.00 bis 16.30 Uhr geöffnet.

Aktuelles

Mundartnachmittag am Sonntag, 29.10.2023, 14.30 Uhr

Wir laden Sie zum Mundartnachmittag herzlich ein. Vor 50 Jahren wurde der Heimat- und Verkehrsverein Uedem mit tatkräftigen Menschen aus der Taufe gehoben. Eine der akivsten Gruppe war der Mundartstammtisch seit 1982. Er pflegte auch das Uedemer Platt und veranstalteten eigene Mundartnachmittage.

In Uedem begann im Jahre 1996 in der Gaststätte Bremerhaven die Geschichte des Vereins För Land en Lüj. 1998 fand die Gründungsversammlung dann in Kerken statt. Heute schaut der Verein auf ein Vierteljahrhundert insbesondere Pflege und Förderung der Mundart zurück.

Der Verein plant ein Projekt Haus der Geschichte(n) in Weeze, in dem das Zentrum für die Mundart am Niederrhein einziehen soll.

Wir (HVV und For Land en Lüj) feiern gemeinsam am Sonntag, dem 29.10.2023, 14.30 Uhr, Einlass 13.30 Uhr im Bürgerhaus Uedem auf dem Agathawall 11. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns das Jubiläum feiern und ein paar gesellige Stunden verbringen würden. Karten sind im Vorverkauf für 10,00 Euro, an der Tageskasse für 12,00 Euro, zu erwerben. Darin enthalten sind der Eintritt, ein Stück Kuchen sowie eine Tasse Kaffee. Reservierungen können mobil 017063571237 oder per Mail info@foerlandenluej.de bei vorheriger Zahlung vorgenommen werden. Eine Kontoverbindung wird auf Anfrage mitgeteilt.

Seien Sie uns herzlich willkommen,

Aktuelles

Ein Mundartuch zum Jubiläum des HVV Uedem

Vorgestellt wird das Buch von Pastor Lois van Doornick beim plattdeutschen Nachmittag „För Land en Lüj“ im Bürgerhaus am kommenden Sonntag, 29.10.23, 14.30 Uhr.

Es muss im Sommer 1994 gewesen sein. Der Keppelner Alois van Doornick war Pastor in Kevelaer St. Antonius. Die Uedemer Plattprooters suchten einen Zelebranten für die plattdeutsche Erntedank-Messe. Damals lasen die Niederrheiner den neuesten Krimi von Leenders-Bay-Leenders „Jenseits von Eden“. So kam es, dass die erste plattdeutsche Erntedank-Predigt aus Kevelaerer Sicht den Titel bekam: „Jenseits von Uedem“, denn da liegt das allseits bekannte Keppeln …

Im nächsten Jahr fragten die Gocher, dann die Weezer und die Wettener. Irgendwann stieg Alois van Doornick ein in die jährliche plattdeutsche Messe vor der Verleihung des „Möökeshüss-Ordens“ der Keppelner Karnevalisten. Von Veen bis Zyfflich gab es Predigten in Mundart. 39 plattdeutsche Ansprachen bis heute vereint nun das Buch „Hald Gott vörr Oogen“, das der Heimat- und Verkehrsverein Uedem e.V. zu seinem 50. Jubiläum herausgibt: Beim plattdeutschen Nachmittag „För Land en Lüj“ im Bürgerhaus am Sonntag, 29.10. ab 14.30 Uhr soll das 312-Seiten starke Buch im Din-a-4-Format herausgegeben werden.

Im Jahr 2003, im Jahr der Bibel, begann der Pastor die Serie „Biebel op Platt“ mit den passenden Sonntagsevangelien in „Kirche und Leben“, was er bis heute durchhält. Seit Kalkar jetzt zum pastoralen Raum Kleve kommen soll, können die Uedemer, Gocher und Klever dies auch in der KuL-Spalte Kalkar wöchentlich nachlesen.

Bei der Gründung des Vereins „För Land en Lüj“, der auf der diesjährigen Veranstaltung auch schon 25 Jahre alt wird, wollte Landrat Hans Pickers eigentlich die Plattsprecher anregen, den niederrheinischen Dialekt dadurch zu fördern, dass man neue Texte schrieb und vortrug.

Dem Anliegen folgte Alois van Doornick mit seinen Bibelübersetzungen: Die schönen Geschichten von Rut, Jona oder Abraham, von Josef in Ägypten, von Kohelet oder den Sprichwörtern kamen schon verschiedentlich auf den „Land-en-Lüj“-Nachmittagen zum Vortrag. Die Sonntagsevangelien und die Lesungen bei Mundartmessen fügen sich nun mit diesen zu einer plattdeutschen Bibel zusammen: Alle vier Evangelien sind inzwischen vollständig mit diversen anderen Bibelabschnitten versammelt im neuen Buch auf 180 Seiten. Lioba Rochell schuf das passende Layout. Aus dem Uedemer Umfeld gibt es 115 farbige Fotos.

Große Unterstützung zur Drucklegung findet der Verein in der Bürgerstiftung Uedem, beim Heimatscheck des Landes, beim Verein „För Land en Lüj“ sowie bei der Stiftung der Volksbank an der Niers. So kann dieses Werk der Dokumentierung des niederrheinischen Platt zum Preis von 19,80 Euro herausgegeben werden. Bis Jahresende können Exemplare auf den Veranstaltungen in der Uedemer Mühle, im Uedemer Bürgerhaus, beim Pastor oder am 25.11. bei der „Möökeshüss-Ordensverleihung“ an die Klever Töns für ermäßigte 15 Euro erworben werden. Ferner werden die Pfarrgemeinden des Nordkreises, Seniorenheime und Büchereien sowie die Archive mit diesem Buch ausgestattet werden. Zum Lesen hat der Pastor den gleichen Tipp, den Augustinus bei der Bibel erhielt: „Nemmt et, lääst et! Et besten laut!“

Walter Kanders von der Bürgerstiftung Uedem (mitte) übergibt an den Autor Pastor Lois van Doornick (links) und an Michael Lehmann (recjts) einen Scheck.
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Viel Kuchen und Filme aus den 70er Jahren

Bunter Nachmittag in der Hohen Mühle: „Von den Jahreszeiten treibt es der Herbst am buntesten.“ (Willy Meurer)

Bunt und vielfältig ist auch am Sonntag, den 22.10.23 das Kuchenbuffet im Bürgercafe zur Hohen Mühle in Uedem. Das Mühlenteam des HVV Uedem bietet von 14.00 bis 16.30 Uhr verschiedene selbstgebackene herbstliche Kuchenkreationen an.

Nutzen Sie zusätzlich auch die Gelegenheit die Ausstellung „Notgeld 1923 – die große Inflation in Deutschland“ in der Hohen Mühle anzuschauen.

Des Weiteren hat der Heimat- und Verkehrsverein Uedem einen neuen Fernseher angeschafft und zeigt nun erstmals Filme aus der zweiten Hälfte der 70er Jahre. Die Filme (Gesamtlänge ca. 1 Stunde) sind ohne Ton und zeigen Wandertage, Reitturniere und die Goldhochzeit von Koenen vom Berg.

Ausstellung

Ausstellung in der Hohen Mühle – Notgeld 1923 – die große Inflation in Deutschland

In einer Periode zwischen 1916 und 1921/22 wurden wegen des Rohstoffmangels auch Geldmünzen knapp. Es kam ab Oktober 1918 wegen der absehbaren Kriegsniederlage zu einer generellen Bargeldhortung der Bevölkerung, so dass die Regierung Großindustrie, Städte und Gemeinden aufforderte durch Notgeldscheine und Notmünzen dem Mangel Abhilfe zu schaffen. Insgesamt mehr als 580 Banken, Sparkassen, Städte, Gemeinden, Kreise und Privatfirmen sprangen in die Lücke und deckten den Bedarf mit eigenen Ausgaben. In der hiesigen Region veröffentlichten die Städte Goch, Kranenburg, Kleve, Kalkar, Xanten und Kevelaer Notgeld.

An vielen Orten entstand lokales Notgeld mit z. T. künstlerischen und stadthistorischen Motiven, die auch sehr oft von Privatpersonen gesammelt wurden. Durch ein Reichsgesetz vom 17. Juli 1922 (RGBl. I, 693) wurde die weitere Ausgabe von Serienscheinen und anderem Notgeld verboten.

Neue ministerielle Vorschriften traten im August 1923 in Kraft, wodurch die letzte Phase des Notgeldes der deutschen Inflation eingeleitet wurde. Hierbei kamen meist Geldscheine und gedruckte Schecks zur Ausgabe, deren Nennwert etwas unter dem Nennwert der gleichzeitig kursierenden Reichsbanknoten lagen (zunächst 100.000 bis 5 Millionen Mark, im November in einigen Orten bis 100 Billionen Mark), um Wechselgeld in ausreichenden Mengen vorzuhalten. In unserer Region waren die Städte Goch, Kleve, Uedem, Weeze, Kevelaer, Xanten und Sonsbeck betroffen. Auch die Kreisverwaltungen druckten millionenschwere Geldscheine. Diese fanden Verwendung bis zur Rentenmarkreform im November 1923.

Der Heimat- und Verkehrsverein Uedem hat in einer Ausstellung zahlreiche Notgeldscheine aus der hiesigen Region in einer Ausstellung in der Hohen Mühle zusammengetragen. Die meisten Notgeldscheine stammen aus dem Bestand des Heimatvereins für Geldern und Umgebung, wofür der Heimatverein dankt. Sie werden sonntags von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr in der Hohen Mühle gezeigt. Ein Eintritt wird nicht erhoben.

Ausstellung

Lob dem Apfel zur Erntezeit – Variationen des Apfelkuchens in der Hohen Mühle

Am Sonntag, 17. September werden von 14.00 bis 16.30 Uhr verschiedene Varianten des Apfelkuchens im Mühlencafe angeboten.

„Eines musst Du stets dir merken,
wenn Du schwach bist, Apfel stärken.
Äpfel sind die beste Speise,
ob zuhause, für die Reise.
Iss Apfelkuchen und Du wirst sehn,
er macht nicht dick, aber jung und schön.“

Wir freuen uns darauf Sie begrüßen zu dürfen,

Ihr HVV-Mühlenteam

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Exotische Bäume in der Gemeinde Uedem

Baumführung am Samstag 23.09.2023

Auf einem Spaziergang durch Uedem erfahren die Teilnehmer wissenswertes über Bäume im Ortsgebiet. Zu bestaunen sind auch Exoten wie zum Beispiel Gingko- und Mammutbäume.

Die Führung dauert ca. 1,5 h und beginnt um 15 Uhr an der Bleiche in Uedem. Anmeldung bitte bis zum 16.09.23 per Mail an info@hvv-uedem.de oder unter 02825/106140. Es wird ein Beitrag von 5 € pro Teilnehmer erhoben. Für Kinder, Jugendliche, Mitglieder und Angehörige des HVV ist die Führung kostenfrei.

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