Aktuelles

Trauer um Fritz Muhsal

Der Heimat- und Verkehrsverein Uedem e. V. trauert um Fritz Muhsal, der am 21. März 2025 im Alter von 83 Jahren verstorben ist.

Viele Jahre war Fritz Muhsal im Heimat- und Verkehrsverein Uedem e. V. aktiv. Er führte die Mitgliederverwaltung und die Kasse des Heimat- und Verkehrsvereins Uedem von 1990 bis 2009. Mit Lukretia van Weegen organisierte ab 1999 Mehrtagesausflüge z.B. zum Spreewald, Trier, Bodensee oder in den Harz. Monatlich haben die beiden über zehn Jahre Rad- und Fußwanderungen angeboten. 2011 beendeten die beiden das Engagement.

Seit 2009 war Fritz Muhsal im Geschichtskreis aktiv und Leiter von Januar 2012 bis 2021. Seine Kollegen schätzten ihn als engagierter Sprecher. Unvergessen bleibt seine Mitarbeit an zahlreichen Publikationen, insbesondere am Buch „Die Geschichte der Uedemer Schuhmacher“ (veröffentlicht 2016).Aus gesundheitlichen Gründen musste er sich ab 2022 aus dem Geschichtskreis zurückziehen.

Mit seinem freundlichen, ruhigen und bescheidenen Wesen, seiner großen Einsatzbereitschaft und seinem akribischen Arbeitsstil prägte er die Arbeit des Vereins und des Geschichtskreises über Jahrzehnte maßgeblich.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Marlene, seinen Kindern und Enkelkindern sowie allen Angehörigen.

Fritz Muhsal wird uns stets in dankbarer Erinnerung bleiben.

Aktuelles

Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Uedem

Heimatverein stellt Paralleltandem zum barrierefreien Radfahren vor.

Am kommenden Sonntag, 30.03.2025 findet um 14.30 Uhr im Bürgerhaus die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Uedem statt. Der Vorstand gibt einen Rückblick auf 2024 und stellt den Kassenbericht und auch das Programm für 2025 vor.

Der Verein ist z.B. erstmalig Veranstalter des Uedemer Dorftrödel und hat im letzten Jahr mit der Aktion Mensch ein Fahrrad für Menschen mit körperlichenEinschränkungen erworben. Dieses ist nunmehr bei schönem Wetter beim Verein auszuleihen. 

Nach der Neuwahl des Vorstandes gibt es Informationen über die weitere Entwicklung an der Hohen Mühle und über das Vorhaben ein Buch über die Gaststätten des Ortes zu schreiben. Zum Abschluss wird von dem Verein Denkmal an Sonsbeck e.V. ein Kurzfilm über die Ereignisse auf dem Nabershof im Jahre 1945 gezeigt.

Die Ausstellung zum 2. Weltkrieg und das Cafe in der Hohen Mühle bleibt an diesem Sonntag geschlossen.

Aktuelles

Müllsammelaktion in Uedem

Leider hat sich das Sammeln wieder gelohnt.

Über 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren in Uedem, und Umgebung unterwegs um Müll zu sammeln. Leider, muss man sagen, hat sich die Aktion wieder gelohnt. Zahlreiche Säcke wurden gefüllt, über 200kg Müll wurde gesammelt. An der Aktion, die auf Anregung der Kreis Klever Abfallwirtschaft und vom Heimatverein Uedem organisiert und durchgeführt wird, beteiligen sich Jahr für Jahr mehr Gruppen und Vereine. Vor acht Jahren startete der HVV Uedem mit den Pfadfindern, hinzugekommen sind im Laufe der Zeit die Landjugend Uedem, die Flori-Kids, die Jugendfeuerwehr, die Uedemer Kolping und in diesem Jahr das Jugendzentrum Focus und Mitglieder der Uedemer Grünen. Dem Aufruf zur Teilnahme gefolgt und sich der Aktion angeschlossen haben sich darüber hinaus auch noch weitere Uedemer Bürger/innen.

Gestartet und koordiniert wurde die Aktion am Feuerwehrgerätehaus, wo es zum Abschluss einen kleinen gemeinsamen Imbiss zur Stärkung und als Dank für alle Beteiligten gab.

Weitere Infos unter www.letscleanupeurope.de

Aktuelles Müllsammelaktion

Müllsammelaktion in Uedem

Uedemer Vereine säubern Uedem – Mitmachen erwünscht, für ein sauberes Uedem.

Am Samstag, 22. März 2025 veranstaltet der Heimat- und Verkehrsverein mit den Pfadfindern, Kolping, Flori-Kids, der Landjugend Uedem und dem Jugendzentrum Focus eine Müllsammelaktion in Uedem. Hierzu ist die ganze Bürgerschaft aufgerufen sich zu beteiligen! Gestartet wird in Uedem um 10.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus am Westwall, abgeschlossen wird die Aktion dort gegen 13.00 Uhr mit einem kleinen gemeinsamen Imbiss zur Stärkung und als Dank für alle Beteiligten.

In Keppeln übernimmt der HV Keppeln die Organisation. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr die Dorfschule. In Uedemerbruch findet die Aktion eine Woche später statt.

Bereits zum achten mal wird diese Aktion für ein schöneres Uedem auf Anregung der Kreis Klever Abfallwirtschaft und dem Heimat- und Verkehrsverein durchgeführt.

Wer sich beteiligen möchte, kann sich um 10.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus einfinden. Von dort werden die Stellen, an denen gezielt gesammelt werden soll, koordiniert. Je nach Anzahl der Teilnehmenden können dort gerne noch weitere Vorschläge oder Wünsche zu Sammelorten geäußert werden.

Weitere Infos unter www.letscleanupeurope.de

Aktuelles Müllsammelaktion

HVV Uedem zeigt den Film „Niederrheinisches Land im Krieg“

Das Ende des Zweiten Weltkriegs liegt nun schon 80 Jahre zurück. Aus diesem Anlass wird am Sonntag, den 9.3. um 14.30 Uhr der Film „Krieg am Niederrhein“ gezeigt. Die Vorführung findet im Uedemerbrucher Dorfgemeinschaftshaus, Dorf Uedemerbruch, statt. Der Einlass erfolgt ab 14 Uhr.

Der Dokumentarfilm zeigt den letzten Abschnitt des Zweiten Weltkriegs am Niederrhein. Im Mittelpunkt steht der Vormarsch auf den Rhein, speziell der Kriegsverlauf am gesamten Niederrhein, besonders aber in den Städten und Gemeinden des Kreises Kleve. Der 2stündige Film erzählt aus den letzten Monaten des zweiten Weltkriegs (Operationen Blockbuster und Veritable) und legt anhand eindrucksvoller Archiv-Aufnahmen Zeugnis ab von Bombenhagel, Flucht und Kampf vor unserer eigenen Haustür.

Das Datum der Filmvorführung ist mit Bedacht gewählt. Denn am 05. März 1945 endeten die Kampfhandlungen in Uedemerbruch am Hochwald. Am 10. März waren die Kämpfe auf der linken Rheinseite beendet. Die Rheinüberquerung erfolgte am 23./24.3.1945. Der Heimatverein Uedem möchte mit dieser Vorführung besonders auch den jüngeren Generationen die Schrecklichkeit eines Krieges vor Augen führen. Der Eintritt ist frei.

Die für den 9. März angekündigte Hörsteineinweihung in Uedemerbruch musste verschoben werden.

Aktuelles

Fotografische Zeitreise: Uedem 1945

Ausstellung des Geschichtskreises im Heimat- und Verkehrsverein Uedem.

Ab Sonntag, 9. Februar 2025, bietet eine bewegende Ausstellung in der Uedemer Hohen Mühle die Gelegenheit zu einer Zeitreise, die die schrecklichen Wochen des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 thematisiert. Filmmaterial, Fotos und besondere Fundstücke veranschaulichen die damaligen Ereignisse und ermöglichen den Besuchern, in diese dunkle Zeit einzutauchen. Ein Tagebuch dokumentiert persönliche Erlebnisse und das Geschehen von November 1943 bis April/Mai 1945.

Der Geschichtskreis hat über 200 Fotos und auch Fundstücke zusammengetragen, um ein umfassendes Bild des entscheidenden Kapitels der Kriegsgeschichte in Uedem, Keppeln, Uedemerbruch und Uedemerfeld zu präsentieren. Ein Teil der Fotos wurde aufwändig koloriert, was den Betrachtern hilft, die Bilder von menschlichem Leid und Zerstörung besser zu erfassen. Diese Erinnerungen werden so im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Verblassen bewahrt.

In mehreren Vitrinen sind beeindruckende Sammlungen von Fundstücken zu sehen, die die kriegerischen Schlachten in unserem Boden und in zerstörten Anwesen hinterlassen haben. Diese Objekte wurden von Mitgliedern des Geschichtskreises über viele Jahre hinweg auf Feldern, im Wald und auf Höfen gesammelt oder auch von Hofinhabern abgegeben. Und noch immer kommen diese mahnenden Reste des Krieges bei aktuellen Bautätigkeiten im Gemeindegebiet zutage. Geschichte wird so hautnah erlebbar – und die Suche geht weiter.

Die Ausstellung lädt dazu ein, mit einem aufmerksamen Blick auch im heutigen Uedem Spuren dieser Zeit zu erkennen, seien es Einschüsse in Haus- und Scheunenfassaden oder in Zäunen verbaute ehemalige Schienen und Schwellen der einstigen Boxteler Bahn.

Der Geschichtskreis hofft auf reges Interesse an dieser Ausstellung, denn sie bietet die Möglichkeit, der Opfer des Krieges zu gedenken und die Geschichten derjenigen zu erzählen, die unter den Kriegshandlungen, Vertreibung, Internierung oder Verfolgung litten. Je mehr Puzzlestücke zusammenkommen – vielleicht auch durch Wissen und die Erfahrungen der Ausstellungsbesucher -, desto lebendiger wird die Vergangenheit, umso besser kann die Zukunft gestaltet werden.

Die Ausstellung in der Hohen Mühle Uedem ist ab 9. Februar bis zum 4. Mai 2025, jeweils sonntags von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet.

Aktuelles Ausstellung

Uedem – eine kleine Stadt im Herzogtum Kleve II

Neues Buch erschienen: Mit „Uedem – eine kleine Stadt im Herzogtum Kleve II“ legt der Heimat- und Verkehrsverein Uedem e.V. einen neuen Band zur Geschichte der niederrheinischen Gemeinde und ihrer Umgebung aus der Zeit vor 1800 vor. In vier Beiträgen werden unterschiedliche Themen vom Mittelalter bis zum 17. Jahrhundert behandelt.

Die Stadtwerdung Uedems um 1300 ist ein Forschungsfeld, dem immer wieder neue Aspekte abzugewinnen sind. Jens Lieven gibt einesehr differenzierte Analyse der Quellen, die Auskunft geben über die verschiedenen rechtlichen, siedlungsgeschichtlichen sowie politischen Voraussetzungen und Entwicklungen, die Uedems Stadtwerdungsprozess bestimmten.

Manuel Hagemann skizziert den Lebensweg des aus Uedem stammenden, in eine unfreie Familie hinein geborenen Henrik Nyenhuys, der eine erstaunliche Karriere im Umfeld Herzog Adolfs II. von Kleve (1394–1448) und als Propst des Stiftes Kleve machte. Dabei werden auch Rolle und Stellung der Rentmeister und anderer hoher Funktionsträger, wie beispielsweise der Kanzler, in Diensten des Herzogs bzw. des Territoriums untersucht, so dass hier auch Neues zur spätmittelalterlichen Verwaltungsgeschichte des Herzogtums Kleve geboten wird. Manuel Hagemann geht – wie andere Historiker vor ihm – im Übrigen davon aus, dass Nyenhuys höchstwahrscheinlich der Autor einer um 1452 verfassten lateinischen Chronik der Grafen und Herzöge von Kleve war.

Das Jubiläum 375 Jahre Westfälischer Frieden 1648-2023 bot den Anlass für Margret Wensky, „Kriegszeiten – Kriegsleiden“ am Beispiel ausgewählter niederrheinischer Städte vom späten 16. Jahrhundert bis zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs in den Blick zu nehmen. Uedem gehörte zwar für die jeweiligen Kriegsparteien nicht zu den für sie auch strategisch wichtigsten Orten – wie beispielsweise Goch oder Kalkar –, dennoch waren die kleine Stadt und ihre Umgebung immer wieder hart von Kriegsgeschehen betroffen. Neue Erkenntnisse ergaben sich dafür aus bisher kaum berücksichtigten Quellen insbesondere aus dem Geheimen Staatsarchiv Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin und dem Landesarchiv NRW.

Bert Thissen befasst sich mit einem landesherrlichen klevischen Beamten zu Uedem, an den ein Baudenkmal, die Alte Schlüterei, noch heute erinnert: den Schlüter. Die Schlüter waren ursprünglich Burgbeamte, aber in der Zeit, in der ein Schlüter zu Uedem in den Quellen fassbar wird (zu Anfang des 15. Jahrhunderts), war er ein landesherrlicher Domanialverwalter in der Position eines Unterrentmeisters. Das Amtsgebiet des Schlüters zu Uedem umfasste verschiedene landesherrliche Verwaltungsbezirke: die Ämter Uedem, Sonsbeck und Kervenheim. Darüber hinaus war dieser Schlüter in benachbarten Bezirken aktiv. Somit umfasste sein Wirkungsbereich einen Großteil des linksrheinischen Klever Landes. Der Beitrag enthält eine Liste aller Schlüter zu Uedem in der Zeit bis 1609 und informiert u.a. über deren Amtssitz, Aufgaben, Einnahmen und Ausgaben. Im Anhang werden einige wichtige Dokumente aus dem 16. Jahrhundert ediert: Dienstvorschriften für diesen Schlüter und weitere klevische Beamte in vergleichbarer Position sowie die einzig erhalten gebliebene Amtsrechnung des Schlüters von 1573/74.

Der mit zahlreichen Abbildungen illustrierte Band ist in Uedem bei Geschenke Binn sowie in der Hohen Mühle zu erwerben, außerdem in den Buchhandlungen Hintzen in Kleve, Keuck in Geldern, der Dombuchhandlung Xanten, im Bücherbogen Sonsbeck und in der Bücherstube Kevelaer.

Bibliographische Angaben

Uedem – eine kleine Stadt im Herzogtum Kleve II, herausgegeben von Margret Wensky, Uedem 2024 (Eine Veröffentlichung des Heimat- und Verkehrsvereins Uedem e.V.), 260 S., 46 Abb., 20 Euro

ISBN 978-3-00-081145-6

Noch erhältlich ist

Uedem – eine kleine Stadt im Herzogtum Kleve [I], herausgegeben von Margret Wensky, Uedem 2020 (Eine Veröffentlichung des Heimat- und Verkehrsvereins Uedem e.V.), 222 S., 66 Abb., ISBN 978-3-00-067534-8

Band I enthält sechs Abhandlungen zur Geschichte Uedems und Umgebung von der Vor- und Frühgeschichte bis zum 18. Jahrhundert, ergänzt und reich illustriert um zum Teil erstmals veröffentlichte Karten und Ansichten.

Beide Bände zusammen sind zum Sonderpreis von 30 Euro zu erwerben.

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Erfolgreiche Ausstellung endet am Sonntag

Die mit 76 Bildern größte Ausstellung über Josef Pauels zeigt sich in der Hohen Mühle großer Beliebtheit. Der in Uedem geborene und in Kevelaer später wohnende Kunstmaler konnte hervorragend Portraits zeichnen, aber auch Stilleben und Landschaftsbilder wurden von ihm ausgezeichnet dargestellt. Am kommenden Sonntag kann die Ausstellung von 14.00 bis 16.30 Uhr letztmalig besucht werden. Auch besteht noch die Möglichkeit, das Heft über Josef Pauels zum Preis von 10 € zu kaufen. Für Kaffee und Kuchen ist am letzten Ausstellungstag bestens gesorgt. Anschließend schließt die Mühle u.a. wegen Anstricharbeiten und öffnet am 1.2.2025 zur Schuhleistenverleihung und am 8.2. zur Ausstellung über den 2. Weltkrieg in Uedem.

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