Kunst, bunt und fröhlich
Am Sonntag, den 12. Januar um 14:30 Uhr eröffnet der Heimat- und Verkehrsverein Uedem e.V. (HVV) die erste von mehreren für 2020 geplanten Kunstausstellungen in der Uedemer Hohen Mühle. Zum Auftakt zeigt Lucia Voß aus Keppeln ihre farbenfrohen Bilder, die auch zum Verkauf angeboten werden.
Lucia Voß, von ihren Freunden „Lu“ genannt, hat vor einiger Zeit Kreide als Medium entdeckt, um ihrer kreativen Neigung Ausdruck zu geben. „Die alte Staffelei wurde entstaubt und erstmal ganz viel ausprobiert“, erzählt die Künstlerin, die sich Maltechnik und den Umgang mit den Materialien selbst beibrachte. „Da kamen auch mal wirklich merkwürdige Bilder raus.“ fügt sie lachend hinzu. Aber nachdem der Anfang gemacht war, fand Voß ihr Malmedium schließlich in farbiger Kreide und ihre Motive in ihrer Umgebung. Menschen, Tiere und Landschaften sind auf den in der Hohen Mühle ausgestellten Bildern zu sehen, von der wachsam aus einem hohlen Baum herausschauenden Eule über einen romantisch anmutenden Leuchtturm bis hin zur Natur, die sich in einem Auge spiegelt.
Die Ausstellung ist nach dem 12.1. bis einschließlich 16.2.2020 immer samstags und sonntags von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr in der Hohen Mühle in Uedem, geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. Gleichzeitig bietet das HVV-Team Kaffee und Kuchen im Mühlencafe an. Zudem können Besucher die Aussichtsplattform in der Hohen Mühle besteigen, von der sich ein Panoramablick in die niederrheinische Landschaft eröffnet.





Für Uedem war es ein ganz bedeutendes Ereignis als der erste Zug am 01. Juli 1878 hielt. Für die Schuhindustrie gab es wesentliche bessere Bedingungen. Auch andere Firmen wie Mühlhoff profitierten davon. Jahre später haben sich dort Betriebe wie die Molkerei angesiedelt, da der Transport von Milchprodukten insbesondere in Richtung Ruhrgebiet problemlos und kostengünstig möglich war. In Uedemerbruch und auch in Uedemerfeld wurde in den Jahren weitere Haltstellen eröffnet. Etwas einmaliges am Niederrhein ist der Bau der heute noch als Villa Reichswald bekannten Gastronomiebetriebes, denn der Bauherr dieses Gebäudes war die Boxteler Bahn.
Der Heimat- und Verkehrsverein Uedem trauert um Artur Aßmann, der am 5. Juni im Alter von 94 Jahren gestorben ist. Arthur Aßmann war als Polizist in der Gemeinde Uedem jahrzehntelang tätig und bei allen Einwohnern bekannt und beliebt. Er konnte auch sehr viele Geschichten, ohne Namen zu nennen, über seine Tätigkeiten erzählen. Arthur Aßmann wurde 1989 in den Vorstand des Heimat- und Verkehrsverein Uedem gewählt und war jahrelang stellvertretender Vorsitzender.