Erinnerungen an die große Zeit der Eisenbahn
Postkartenausstellung mit Bahnhöfen vom Niederrhein in der Hohen Mühle in Uedem.
Die große Zeit der Eisenbahn war am Niederrhein vor dem 1. Weltkrieg. Es gab sehr viele verschiedene Strecken und viele Ortschaften hatten eine Haltestelle oder einen Bahnhof. Dies bedeutete für den Ort damals Fortschritt, einen guten Gewerbestandort und bessere Erreichbarkeit. Um 1910 gab es bei den Bürgern eine große Leidenschaft des Sammelns von Ansichtskarten und so wurde vielmehr verschickt als in der heutigen Zeit. Der einfache Bürger reiste in jener Zeit mit der Eisenbahn und man wartete oft im Bahnhof auf den Zug. Daher waren Eisenbahnmotive häufiges Motiv in jener Zeit.
Der Heimat- und Verkehrsverein Uedem hat in der Hohen Mühle eine große Postkartenausstellung mit Bahnhöfen vom Niederrhein zusammengestellt. Es werden insbesondere die Eisenbahnlinien Kleve –Duisburg, Kleve-Krefeld, Boxtel (NL) – Wesel und Arnheim-Oberhausen dargestellt. Aber auch die Bahnhöfe der kürzeren Linie wie Kleve – Zevenaar (NL) und Kleve –Nimwegen und Geldern – Wesel werden auf Karten dargestellt. Zum Schluß gibt es noch einen kleinen Einblick in die Kreisbahn. Eine Sammlerin und zwei Sammler zeigen insgesamt 269 Ansichtskarten aus ihren Beständen. Die Ausstellung ist sicherlich für jeden Eisenbahnfreund eine „Freude“.
Die Hohe Mühle in Uedem ist samstags und sonntags von 14.30 bis 17.00 Uhr bis zum 26. Juni 2016 (außer 18.6.2016) geöffnet. Im dortigen Cafe können Getränke und Kuchen verzehrt werden. Das Zustandekommen der Ausstellung wurde durch die Stiftung der Volksbank an der Niers für Heimatpflege und Heimatforschung unterstützt. 
Am kommenden Sonntag und beim Historischen Markt am 28. und 29. Mai zeigt der Heimat- und Verkehrsverein Uedem eine Postkartenausstellung. Die über 150 privaten Postkarten zeigen größtenteils das Uedem vor dem Krieg und sind erstmalig zu sehen. Aber auch die Ortsteile Keppeln und Uedemerbruch sind zahlreich zu sehen.
Die Gruppe hat sich vor Jahren im Art-Atelier von Renate Wischinsky in Uedem kennengelernt. Jede Woche treffen Sie sich und malen zusammen. Sie haben Spaß und Freude am Malen mit Acryl auf Leinwand. Bei der Realisierung ihrer eigenen Bilder entstanden die unterschiedlichsten Werke, die nun in einer interessanten Ausstellung in Uedem zu sehen sind. Die Bilder zwischen 20x 30 cm und 60 x 100 cm können von den Künstlern zu günstigen Preisen zwischen 35 und 150 € erworben werden. In der Regel sind auch immer Künstler bei der Ausstellung anwesend.
Dieser sehr interessante Vortrag referiert Dr. Georg Cornelissen, Leiter der Sprachabteilung im LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte am 10. März 2016 um 20 Uhr im Bürgerhaus Uedem.In Zusammenarbeit zwischen dem Heimat- und Verkehrsverein Uedem und der Volkshochschule Goch-Uedem wird die Veranstaltung zum 1150 jährigen Jubiläum der Ersterwähnung Uedem abgehalten. Ursprünglich war auch die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins für den 10. März 2016 vorgesehen, sie wird jedoch nun am 23. März 2016 stattfinden.
Am 23.2.2016 referiert Dr. Marco Kieser über das Baudenkmal Laurentiuskirche. Das heutige Kirchengebäude von St.-Laurentius, Hauptpfarrkirche im Ortskern von Uedem, wurde 1960 errichtet – ein Neubau, der aber Westtürme und Apsis der im Krieg zerstörten Vorgängerkirche aus dem Jahr 1890 mit einbezieht. 2015 wurde St. Laurentius von der Gemeinde Uedem als Baudenkmal in die Denkmalliste eingetragen. Voraus gingen einige Diskussionen: Ist solch ein „junges“ Gebäude tatsächlich bereits „historisch“ und kann ein Baudenkmal sein? Was sind seine architektonischen Qualitäten? Wer war sein Architekt Denis Boniver? Und warum hat man nach dem Zweiten Weltkrieg die alte Kirche nicht wiederaufgebaut? Dr. Marco Kieser ist wissenschaftlicher Referent im LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland.
Aufgrund der hohen Nachfrage hat der Heimat- und Verkehrsverein von den Briefmarken mit den Uedemer Motiven noch einmal 100 Bögen bei der Post drucken lassen. Die Bögen mit 20 Briefmarken sind bereits eingetroffen und zu den Öffnungszeiten bei Elektro Garbe an der Bleiche zum Selbstkostenpreis von 20€ erhältlich.
Bei der Ausstellung der „Mittwochsmalerinnen“ kam es noch zu einem besonderen Höhepunkt. Franz-Josef Hünnekes stellte der Künstlerin Karin Küsters einen Hochzeitsantrag, den sie sichtlich erfreut annahm. Mit einigen Bekannten hat das zukünftige Hochzeitspaar dieses Ereignis bereits in der Mühle gefeiert.