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Museen, Fälscher und Koek

HVV Uedem organisiert Busfahrt nach Deventer (NL) am 16. September 2017

Das älteste niederländische Wohnhaus aus Stein steht in Deventer. Erasmus von Rotterdam ging in der Hansestadt an der Ijssel zur Schule, und der Kunstfälscher Han van Meegeren, berühmt-berüchtigt für seine Vermeer-Kopien, wurde hier geboren und begraben. Auch sonst hat Deventer viele Sehenswürdigkeiten zu bieten: das Speelgoedmuseum (Spielzeugmuseum), das Charles Dickens Kabinet im ehemaligen Frauengefängnis, die Markthalle in der Oude Mosterdfabriek (ehemalige Senfmühle), das Koekviertel mit den berühmten Deventer Kuchen, die zum Museum umgebaute Stadtwaage, die Trappistenabtei aus dem 15. Jahrhundert in Diepenveen und noch viele mehr. Einige davon stehen auf dem Tagesprogramm für die diesjährige Busfahrt des Heimat- und Verkehrsverein Uedem, die am Samstag, 16. September 2017 stattfindet: Abfahrt 8:00 Uhr, Rückkehr ca. 18:30 Uhr.Die Teilnahme kostet 29 Euro pro Person, mitfahren können HVV-Mitglieder und Nichtmitglieder. Wer dabei sein möchte, kann sich ab sofort bei Blumen van Beek, Mühlenstr. 14 in Uedem anmelden. Das Anmeldeformular kann zum selbst Ausdrucken hier heruntergeladen werden.

Erinnerung an die alte Landwirtschaft

Auf Grund vieler Anfragen verlängert der Heimat- und Verkehrsverein Uedem seine Ausstellung der Fotos über die alte Landwirtschaft. Am kommenden Sonntag können die Bilder von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr in der Hohen Mühle besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Auf den über 180 Bildern wird die intensive körperliche Arbeit in der Landwirtschaft gezeigt. Am vergangenen Sonntag haben auf der Höfetour über 1000 Gäste die bemerkenswerte Ausstellung bereits gesehen. Dank der Zustimmung der Kreis Klever Abfallgesellschaft, die die Stellwände zur Verfügung stellten, konnte die Ausstellung verlängert werden.

Während der Ausstellung gibt es in der Hohen Mühle Kaltgetränke, Kaffee und Kuchen. Für die Kinder wird Eis angeboten. Der Heimat- und Verkehrsverein freut sich auf ihren Besuch.

Erinnerung an die alte Landwirtschaft

Am kommenden Sonntag, den 25.06.2017 findet ab 9.30 Uhr im Rahmen der Höfetour eine Ausstellung in der Hohen Mühle statt. Der Heimat- und Verkehrsverein Uedem zeigt dabei Bilder aus der Landwirtschaft vergangener Tage. Wie war es damals in der Landwirtschaft, als Pferde noch die Zugmaschine waren und viel Handarbeit der ganzen Familie den Alltag auf den Bauernhof bestimmte. Auf annähernd 200 Bilder -größtenteils aus Uedemerbruch und Uedemerfeld- zeigt der Heimatverein wie sich die Landwirtschaft vor und nach dem Krieg entwickelte.

Während der Ausstellung gibt es in der Hohen Mühle Kaltgetränke, Kaffee und Kuchen. Für die Kinder wird Eis angeboten. Die Hohe Mühle ist bis 17 Uhr geöffnet. Der Heimat- und Verkehrsverein freut sich auf ihren Besuch.

Feuerwehrausstellung in der Hohen Mühle endet

Am kommenden Wochenende endet die vielbeachtete Ausstellung zur 125 jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Uedem. In der Ausstellung sind unter anderem Bilder der Feuerwehr von früher bis heute zu sehen. Aber auch alte technische Ausrüstungsgegenstände wie Atemschutzgeräte etc. sind in der Hohen Mühle auf zwei Etagen zu sehen. Informationen zur Feuerwehr in Uedem von den Anfängen vor 300 Jahren bis zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1892 und anschließend die Geschichte der Feuerwehr von 1892 bis 2017 wurden von einem Team aufgearbeitet. Wichtig war, dass dabei kein Name vergessen wurde, der jemals in der Feuerwehr diente. Auch die Geschichte der Feuerwehren in Uedemerbruch und Keppeln werden in dem Buch in einem weiteren Bericht beschrieben. Das Buch mit 184 Seiten ist bei der Ausstellung, bei Geschenke Binn und bei der Feuerwehr zum Preise von 15 € zu erwerben. Am kommenden Wochenende ist die Ausstellung letztmalig samstags und sonntags von 14.30 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Osterfeuer an der Hohen Mühle

Am kommenden Sonntag findet ab 18.00 Uhr das Osterfeuer des Heimat- und Verkehrsvereins Uedem an der Hohen Mühle statt. Zu der Veranstaltung, die zu einer der größten im Kreis Kleve zählt, ist jeder herzlich willkommen. Für das leibliche Wohl stehen gekühlte Getränke und Würstchen zur Verfügung. An Kinder werden bunte Ostereier verschenkt.

Jeder, der sich beim Osterfeuer entschließt dem Heimatverein beizutreten,  bekommt ein Exemplar des Buches „Uem – frugger on vandaag geschenkt.

Wer noch unbehandeltes und gut brennbares Holz, wie Baum- und Strauchschnitt, für das Osterfeuer hat, kann dieses am Karsamstag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr zur Mühle bringen. Nicht angenommen werden Wurzeln, Kirschlorbeer, behandeltes Holz und Möbel. Die Annahme wird vom Heimatverein und dem Ordnungsamt überwacht. Die Abgabemenge ist auf maximal einen PKW-Anhänger begrenzt.

Der Parkplatz an der Hohen Mühle ist zur Vorbereitung des Osterfeuers von Donnerstagabend bis Samstagmorgen gesperrt.

Das Mühlencafé hat wie gewohnt am Samstag und Sonntag von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

An Eugen van Elten erinnert

Bei der Mitgliederversammlung stand Franz Bremers mit seinem Vortrag über 40 bewegte Jahre des Heimat- und Verkehrsvereins Uedem, die der Verein unter Leitung von Eugen van Elten erlebte, im Vordergrund. Eine Power Point Präsentation erinnerte nicht nur an die Grillfeste bei Wieler, die Gestaltung des Kreisverkehrs an der Bahnhofstraße oder die vielen Kirmes Eröffnungen, sondern auch an die vielen anderen besonderen Höhepunkte wie die Herausgabe des Schusterbuches. An Eugen van Elten erinnert weiterlesen

Jahreshauptversammlung am Dienstag

Erinnerung an Eugen van Elten im Heimatverein
Am kommenden Dienstag, 21.03.2017 findet um 19.30 Uhr im Bürgerhaus die Jahreshauptversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Uedem statt. Neben einem Rückblick auf 2016, dem Kassenbericht, Vorstandswahlen und dem Programm für 2017, wird Franz Bremers einen umfangreichen und interessanten Bildvortrag  über das Wirken von Eugen van Elten im Heimatverein halten. Herzlich eingeladen sind alle Mitglieder und Interessierte Bürger.

Vortrag über den Hungerwinter vor 200 Jahren

Donnerstag, 09.02.2017 um 19.30 Uhr im Bürgerhaus

Verursacht durch einen Vulkanausbruch in Indonesien im April 1815 kam es zu einer weltweiten Klimakatastrophe, die in den Folgejahren Wetterkapriolen, Missernten und Hungersnöte hervorrief. Auch der Niederrhein war stark betroffen und es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen, wenn auch die Schwerpunkte der Katastrophe in Europa eher in der Schweiz, in Frankreich und im deutschen Südwesten lagen. Im damaligen Regierungsbezirk und Kreis Kleve, zu dem ja auch Uedem gehörte,  wurden als Folge Hilfs- und Notvereine gegründet, die in Zusammenarbeit mit den offiziellen Stellen die Verteilung von Lebensmitteln regelten. Die Vorgänge sind durch Aktenüberlieferungen im Landesarchiv Duisburg und in einigen Kommunalarchiven recht gut belegt.

Im letzten Jahr feierte Uedem das
Jubiläum von 1150 Jahre Ersterwähnung. Die Volkshochschule Goch-Uedem und der Heimat- und Verkehrsverein setzen in diesem Jahr die Vortragsreihe zur Geschichte Uedems fort. Am Donnerstag, den 09.02.2017 hält der wissenschaftliche Referent des Preußenmuseums Herr Thomas Ohl den Vortrag über die Hungerkatastrophe am Niederrhein um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Uedem.